Insolvenz in Göttingen

Das Handelshaus Lünemann aus Göttingen hat heute nach Informationen des Göttinger Tageblattes Insolvenz beantragt. Das Unternehmen soll in Eigenverantwortung saniert werden, heißt es bei Personen, die sich mit den Vorgängen auskennen. Es bestehe berechtigte Hoffnung auf Fortführung. Lünemann ist ein kleiner Haustechnik-Händler mit Mikroumsätzen im Vergleich zu den bekannten Mittelständlern.

Die Gesellschaft soll auch weiterhin durch die Geschäftsführer Klaus Günther und Torsten Sure vertreten werden, heißt es, unterstützt durch die Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff. Zum vorläufigen Sachwalter Silvio Höfer von Anchor Rechtsanwälte bestellt.

Lünemann betreibt in Göttingen und Kassel vier Fachhandelsbetriebe für Stahl und Werkstoffe, Sanitär und Heizung, Werkzeug und Werkstattbedarf und Baubeschlag/Bauelemente. Das Unternehmen setzt insgesamt rund 16 Mio. Euro um.