Fetter Deal geplatzt

Den auch in der Haustechnik aktiven Wieland Werken wird ein fetter Deal untersagt.

Das Unternehmen hatte geplant, die eigene Walzproduktsparte mit der von Aurubis zusammenzuführen. Das hat die EU Kommission heute untersagt. Das Handelsblatt hatte bereits vor wenigen Tagen Hinweise darauf, dass der Deal nicht zustande kommen werde. Jetzt ist es also Fakt.

Die Wettbewerbshüter hätten ernste Bedenken gehabt, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb verringern und die Preise für die von europäischen Herstellern genutzten Kupferwalzprodukte nach oben treiben würde, heißt es.

Inhaltlich sollte der Deal so ablaufen, dass Wieland die Walzproduktsparte von Aurubis übernimmt und Aurubis sich im Gegenzug an einem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt. Trotz Nachbesserung lehnte die Kommission die Transaktion ab.

Nach dem Zusammenschluss hätte Wieland laut der EU Kommission über einen Marktanteil von über 50 Prozent verfügt und es hätte mit KME/MKM nur noch einen anderen großen Marktteilnehmer im EWR gegeben, der dort einen Marktanteil von mehr als 20 Prozent  aufweisen könne, heißt es.